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Warum „Pay by Invoice“ für Einzelhändler zu einem bewährten Wachstums- und CX-Hebel geworden ist

Pay by Invoice TreviPay logo overlayed over retail background

Für eine wachsende Zahl führender Einzelhändler ist die Einführung eines speziellen Programms für Geschäftskunden zu einer zentralen Strategie geworden, um das enorme B2B-Potenzial auszuschöpfen. Von Business Advantage bei Best Buy bis zum Ace Business Accounts-Programm – diese Angebote sind weit mehr als klassische Kundenbindungsprogramme. Sie dienen als Zugang zu exklusiven Konditionen, Services, Finanzierungsmöglichkeiten und weiteren Tools, die Unternehmen im Tagesgeschäft benötigen.

Solche Programme fördern nicht nur die Markenloyalität, sondern haben sich auch als starke Hebel für höhere durchschnittliche Bestellwerte (AOV) erwiesen – bei einigen unserer größten Handelskunden oft um 100 % oder mehr – und steigern langfristig den Share of Wallet. Gleichzeitig bilden sie die erste Kontaktlinie, um die wachsenden Erwartungen moderner B2B-Käufer zu erfüllen.

Käufer wollen mehr Zahlungsoptionen und mehr Kontrolle  

Unsere gemeinsam mit Murphy Research durchgeführte Studie zeigt deutlich: Geschäftskunden nennen „Vertrauen“ als wichtigsten Faktor bei der Wahl eines Lieferanten (90 % halten ihn für äußerst oder sehr wichtig). Gleichzeitig sind funktionale Anforderungen entscheidend – darunter die Möglichkeit, mit der bevorzugten Zahlungsmethode zu bezahlen (80 %), individuelle Rechnungsstellung (74 %) sowie die Integration in ihr ERP-System (69 %).

Die Verfügbarkeit von Warenkredit bzw. eines „Pay by Invoice“-Programms ist zudem der wichtigste Treiber für steigende Einkaufsvolumina. 86 % der US-Geschäftskäufer recherchieren Rechnungs- und Zahlungsoptionen, bevor sie einkaufen. Zahlungswahl, Komfort und Kontrolle wirken sich direkt auf die Lieferantenwahl und die Höhe der Ausgaben aus.

”72 % der B2B-Käufer sind einem Unternehmen gegenüber loyaler, wenn es ihre bevorzugte Zahlungsmethode anbietet.”

Während Programme für Geschäftskunden also helfen, näher an Käufer heranzurücken, ist klar: Die Bereitstellung von Warenkredit mit individueller Rechnungsstellung über ein verwaltetes „Pay by Invoice“-Programm ist kein „nice to have“, sondern ein notwendiger Schritt, um B2B-Kundschaft zu gewinnen und auszubauen.

In den letzten Monaten haben wir unsere verwaltete B2B-Zahlungs- und Rechnungsplattform im Einzelhandel deshalb als „Pay by Invoice“ neu positioniert und neue Programme bei Albertsons und Northern Tool + Equipment gestartet. Auf der Ace Hardware Fall Convention haben wir zudem angekündigt, das „Ace for Business Trade Credit“-Programm zu unterstützen. Auch Walmart Business hat die erste Phase seines „Pay by Invoice“-Angebots mit TreviPay gestartet.

Verkäufer wollen co-gebrandete Zahlungs- und Rechnungserlebnisse

Wie sich Klarna, Affirm und PayPal im Verbraucher-Checkout neben Karten etabliert haben, beobachten wir im B2B-Bereich einen ähnlichen Trend bei Zahlungszielen (Net Terms). Aufbauend auf unseren White-Label-Programmen für Best Buy, Staples und andere Händler unterstützt unser co-gebrandetes „Pay by Invoice“-Angebot alle Vertriebskanäle, funktioniert in über 30 Ländern und basiert auf jahrzehntelanger Erfahrung im Order-to-Cash-Prozess – von KI-gestützter Kreditprüfung über Rechnungsstellung und Inkasso bis hin zur Finanzierung.

Wenn Händler diesen Service als co-gebrandetes Erlebnis anbieten – etwa wenn Walmart-Business-Kunden sowohl die Händler-Marke als auch „Pay by Invoice with TreviPay“ sehen –, entsteht ein starker Hebel für Vertrauen, Wiedererkennung und Reputation. Käufer nehmen die Händler-Marke in Verbindung mit dem Zahlungsdienstleister wahr, den der Händler bewusst gewählt hat. Anders als bei Kreditkarten entsteht die Loyalität jedoch beim Händler, nicht bei einem Kartenherausgeber.

Klare Markenführung sorgt außerdem dafür, dass Käufer wissen, an wen sie sich bei Fragen wenden können, beschleunigt den Zahlungsprozess und reduziert Verzögerungen. Beim Launch neuer Programme profitieren Händler darüber hinaus von der starken Marke TreviPay, die auf über 40 Jahren Erfahrung im globalen Zahlungs- und Rechnungswesen aufbaut.

Jeder Kontaktpunkt – vom Checkout über die Rechnung bis zu E-Mails und Marketingberührungen – wird so Teil eines gebrandeten Zahlungserlebnisses, während der Händler einen Großteil der operativen Komplexität eines globalen B2B-Zahlungsprogramms abgibt. Hier kommt TreviPay als Partner ins Spiel.

Was kommt als Nächstes?

„Pay by Invoice“ ist ein wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung unserer verwalteten B2B-Zahlungsplattform. Da immer mehr Händler ihren Geschäftskunden einen co-gebrandeten „Pay by Invoice“-Service anbieten, sehen wir wachsende Chancen, das Verständnis für den Wert von Zahlungsziel-Finanzierung und intelligenter Rechnungsstellung bei Verkäufern, Käufern und Partnern wie HSBC und Mastercard zu vertiefen.

Gleichzeitig wissen wir, dass Finanz- und Operations-Teams kontinuierlich nach Effizienz und Automatisierung im gesamten Order-to-Cash-Prozess suchen – nicht nur durch prädiktive Analysen und automatisierte Workflows, sondern auch durch konkrete Effekte aus Investitionen in generative KI.

Unsere Vision „Zero Touch A/R“ und unsere Roadmap bringen diese Entwicklungen zusammen und ermöglichen eine ganzheitliche Transformation der B2B-Einkaufsreise und der Debitorenbuchhaltung – unterstützt durch bewährte und neue KI-Ansätze, tiefe Systemintegrationen und Echtzeitdaten. Auf unserem Crossroads Live NYC Payments Salon habe ich gezeigt, wie pragmatische „AI Everywhere“-Anwendungen echte Zero-Touch-Erlebnisse ermöglichen – mit spürbaren Effekten auf Vertrieb, CX und Loyalität.

Und für Händler, die ihr B2B-Geschäft ausbauen möchten, indem sie ihren Geschäftskunden TreviPays „Pay by Invoice“-Lösung anbieten: Wir sprechen gern mit Ihnen.

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